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Gew?hnlicher Buchsbaum
Gew?hnlicher Buchsbaum |
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Systematik |
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?berabteilung: |
Samenpflanzen (Spermatophyta) |
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Abteilung: |
Bl?tenpflanzen (Magnoliophyta) |
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Klasse: |
Dreifurchenpollen-Zweikeimbl?ttrige
(Rosopsida) |
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Ordnung: |
Buchsbaumartige (Buxales) |
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Familie: |
Buchsbaumgew?chse (Buxaceae) |
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Gattung: |
Buchsb?ume (Buxus) |
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Art: |
Gew?hnlicher Buchsbaum |
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Wissenschaftlicher Name |
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Buxus sempervirens |
Der Gew?hnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens), auch nur
Buchsbaum oder Buchs genannt, ist ein immergr?nes Geh?lz aus der
Gattung der Buchsb?ume (Buxus). Er ist ein sehr langsam wachsender, bis
zu 8 Meter hoch werdender Baum, der aber oft nur Strauchh?he erreicht. Er ist in
S?dwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch.
Namensherkunft
Der Name stammt m?glicherweise vom lat. buxus, dessen Ursprung im
griechischen pyxos vermutet wird, dem von Theophrast verwendeten Namen
f?r eine Pflanze, die man sp?ter als Buchsbaum interpretierte. Theophrast war in
seiner Beschreibung nicht sehr eindeutig und seine urspr?ngliche Manuskripte
sind nicht bis zur heutigen Zeit erhalten geblieben.
Das schwere Buchsbaumholz wird bis heute in der Drechslerei gesch?tzt.
Bereits der altr?mische Schriftsteller Plinius schilderte, dass aus dem Holz des
Buchsbaums Dosen und K?stchen gefertigt wurden. Man vermutet daher, dass sich
aus pyxis die Bezeichnung B?chse, box (Englisch) und
bo?te (Franz?sisch) entwickelten. Buchsbaumholz ist bis heute sehr knapp und
teuer.
Sorten
Durch Jahrhunderte der Z?chtung und Mutationen zur Verbesserung seiner
Eigenschaften k?nnen heute eine Reihe von Sorten des buxus sempervirens
unterschieden werden. Sie unterscheiden sich vor allem je nach Sorte in der
Blattfarbe, Blattabstand, Blattgr??e, Blattform, Wuchsform und Tempo des
Wuchses. In alten Baumschulkatalogen sollen bis zu drei?ig Sorten angeboten
sein. Heute sind mehr als 60 Sorten bekannt.
Verbreitung
Der Buchsbaum wurde und wird h?ufig als Zier- und Nutzgeh?lz angepflanzt und
kommt gelegentlich auch verwildert vor. Sein urspr?ngliches Verbreitungsgebiet
reicht in nordwestlicher Richtung vom Mittelmeer ?ber Frankreich bis nach
S?dengland. In ?stlicher Richtung ist er bis zum Nordiran zufinden.
Urspr?ngliche Standorte finden sich in Deutschland wohl nur noch im Buchswald
Grenzach-Wyhlen (Landkreis L?rrach) und an der Mosel.
Aussehen
Der Buchsbaum ist immergr?n und tr?gt eif?rmig bis l?nglich-elliptische,
dunkelgr?ne Bl?tter, welche eine deutlich hellere Unterseite aufweisen. Die
zwischen M?rz und Mai erscheinenden gelben Bl?ten sind ohne Kronbl?tter. Die
Bl?ten sind duftlos, sie produzieren jedoch sehr reichlich Nektar und Pollen und
werden daher von Bienen und Fliegen aufgesucht. Nach der Fruchtreife fallen die
Samen zu Boden. Sie werden hier h?ufig von Ameisen verschleppt, die vom Duft der
Samenwarze angelockt werden. Neben dem Besenginster ist der Buchsbaum damit
eines der wenigen heimischen Geh?lze, dessen Samen von Ameisen verbreitet werden
(Myrmechorie).
Der Buchsbaum als Gartenpflanze
Der Buchsbaum spielt eine wichtige Rolle in der Gartenkunst.
Der Buchs war bereits den Griechen bekannt und die R?mer pflegten ihre
Gartenbeete mit niedrigen Buchsbaumhecken einzurahmen. Aus Ausgrabungsfunden in
Gro?britannien wei? man, dass die R?mer diese Art, G?rten zu gestalten, auch in
den von ihnen eroberten Gebieten in Mittel- und Westeuropa verwendeten.
Inwieweit dort diese Form der Gartengestaltung weiter gepflegt wurde, als die
R?mer w?hrend und nach der V?lkerwanderungszeit die von ihnen eroberten Gebiete
wieder verloren, ist bis jetzt nicht vollst?ndig gekl?rt. Die ersten
schriftlichen Dokumente, dass in Deutschland Buchsbaum im Garten Verwendung
fanden, stammen von Albertus Magnus im 13. Jahrhundert. Leon Battista Alberti
schrieb, inspiriert von Plinius dem J?ngeren, in seinem Buch De re
aedificatoria 1485 ?ber Buxus in den G?rten.
Erst Claude Mollet f?hrte den Buchsbaum wirklich ein. In den franz?sischen
und italienischen Schlossg?rten der Renaissance wurden die geschnittenen,
niedrigen Buchsb?ume zum unentbehrlichen und typischen Element und kamen dar?ber
auch zunehmend in Mitteleuropa in Mode. Wohlhabende B?rger und Bauern ahmten
diese Mode nach, so dass die traditionellen Bauerng?rten bis heute
Buchsbaumeinfassungen aufweisen.
Die Verwendung von Buchsbaum als Gartenpflanze hielt auch w?hrend der
Barockzeit an (siehe Topiari). Dabei kamen zunehmend auch Buchsbaumsorten mit
panaschierten Bl?ttern zur Verwendung.
Verwendung
Der Buchsbaum wurde fr?her wegen seines harten und schweren Holzes zum
Gravieren und Drechseln gesch?tzt. Das Hirnholz des Buchsbaums wurde auch f?r
Holzstiche sowie f?r Holzschnitte verwendet.
Ferner wird der Buchsbaum von Katholiken verwendet, die am Palmsonntag die
Kreuze ihrer Wohnung und des Herrgottswinkels mit geweihten Zweigen des
Buchsbaumes schm?cken. Beim Holzblasinstrumentenbau wird Buchsbaum
ebenfalls gern verwendet. In China gilt er als Symbol f?r langes Leben.
Giftigkeit
Der Buchsbaum enth?lt rund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Bl?tter und
Rinde weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von 3% auf. Die LD50 beim Hund f?r
Cyclobuxin D liegt bei 0,1 mg je kg K?rpergewicht bei oraler Aufnahme. Der
Buchsbaum ist somit in allen Teilen giftig und besonders die Bl?tter enthalten
hochgiftige Alkaloide.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Buchsbaum wurde bereits in der Antike gegen Husten, Magen- und
Darmkrankheiten verwendet sowie gegen wiederkehrendes Fieber wie beispielsweise
die Malaria. Angeblich ist Buchsbaum als Malariaheilmittel vergleichbar dem
Chinin. Man benutzt Buchsbaum heutzutage wegen seiner Toxizit?t nur noch selten
als Heilkraut, da die Dosierung problematisch ist. ?berdosierung f?hren zu
Erbrechen und Kr?mpfen bis zum Tod. In der Hom?opathie wird Buchsbaum heute noch
gegen Rheuma verwendet.
Sonstige Verwendung
Aufgrund der Tatsache, dass der Buchsbaum immergr?n ist, kann und wird er in
der Weihnachtszeit auch als Ersatz f?r Tannennadeln benutzt. So macht man vor
allem viele Adventskr?nze aus Buchsbaumzweigen.
Vermehrung
Buchsbaum wird meist durch Stecklinge vermehrt, weil die Anzucht aus Samen
sehr langwierig ist; siehe auch Pflanzenvermehrung.
Literatur
- Marianne Beuchert: Symbolik der Pflanzen - Von Akelei
bis Zypresse. Frankfurt am Main 1995.
- Heinz-Dieter Krausch: Kaiserkron und P?onien rot... -
Entdeckung und Einf?hrung unserer Gartenblumen. D?lling und Galitz Verlag,
Hamburg 2003, ISBN 3-935549-23-7.
- Gerda Tornieporth: Buchs im Garten. blv Verlag,
M?nchen 2003, ISBN 3-405-16058-8.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Buchsbaum aus der freien
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