Wallpaper

Empfehlung



Seite: 1  (Von 1)

Pferderennen

Pferderennen sind seit Jahrhunderten eine beliebte Freizeitbesch?ftigung des Menschen, die lange Zeit auch sehr prestigetr?chtig war, da sich nur reiche Menschen den Luxus eines nur f?r Rennen gez?chteten Pferdes leisten konnten. Der Rennsport nahm dabei jedoch auch erheblichen Einfluss auf die Pferdezucht. Sowohl das Englische Vollblut als auch der Traber verdanken ihre Zucht den Erfordernissen der Rennbahn. Au?erdem verf?hrten die Wetteins?tze bereits fr?h zum Einsatz unerlaubter Mittel, was dazu f?hrte, dass im Pferderennsport die unr?hmliche Erfindung des Dopings gemacht wurde.
 

Flachrennen

Beim Flachrennen f?hrt die Rennstrecke durch hindernisfreies Gel?nde ? meist eine spezielle Pferderennbahn ?, das Steigungen aufweisen kann, aber keine Spr?nge erforderlich macht. Eins der ber?hmtesten und umstrittensten Flachrennen, das nicht in einer speziellen Pferderennbahn abgehalten wird, ist das Palio von Siena. F?r Bahnrennen variieren die Distanzen zwischen 1000 m (Fliegerrennen) und 4800 m (Steherrennen).

Galopprennen

Alle Gangarten sind erlaubt. Einziges Ziel ist es, ohne den anderen regelwidrig zu behindern, m?glichst schnell vom Start zum Ziel zu gelangen. Da der Galopp die schnellste Fortbewegungsm?glichkeit des gerittenen Pferdes ist, werden diese Rennen immer im Galopp zur?ckgelegt.

Anhand der ausgesch?tteten Preisgelder wird zwischen Klasse-A-Rennen − mindestens 2000 ? − und Klasse-B-Rennen mit geringerem Preisgeld unterschieden.

Trabrennen

Hauptartikel: Trabrennsport

Es ist nur die Gangart Trab erlaubt. Pferde, die in den Galopp verfallen (fachlich: ?springen?, ?anspringen?), werden disqualifiziert.

T?ltrennen

Es ist nur die Gangart T?lt erlaubt, eine Viertaktgangart in acht Phasen. Bei einem T?ltrennen werden nur die Pferde gewertet, die einen taktklaren T?lt gezeigt haben, die anderen werden disqualifiziert.

Passrennen

Es ist nur die Gangart Rennpass erlaubt, bei der die Pferdebeine nicht wie im Trab diagonal gesetzt werden, sondern in einer Linie den Boden ber?hren. (Bsp.: rechtes Hinter- und Vorderbein werden gleichzeitig bewegt, das linke Hinter- und Vorderbein bleibt dabei am Boden)

Aufgewichtsrennen

Beim Aufgewichtsrennen werden dem Pferd abh?ngig von Alter, Geschlecht und bisherigem Erfolg Gewichte zugeordnet, die es beim Rennen zu tragen hat.

Ausgleichsrennen

Beim Ausgleichsrennen werden den Pferden vom Ausgleicher (engl. Handicapper) gem?? ihrer vorherigen Leistungen Gewichte zugeordnet, die sie im Rennen zu tragen haben, um ein m?glichst homogenes Feld zu erreichen. Es gibt in Flachrennen Ausgleich I (sehr gute), Ausgleich II (gute), Ausgleich III (durchschnittliche) und Ausgleich IV (geringere Klassen), in Hindernisrennen Ausgleich G (gute), Ausgleich M (mittlere) und Ausgleich U (untere Klassen).

Der derzeit h?chstdotierte Ausgleich II in Deutschland ist der ?Wenatex-Pokal? in M?nchen-Riem (Stand: August 2005). Die Gesamtdotation betr?gt 15.000 Euro.

Gruppenrennen

Das Gruppenrennen (auch Grupperennen) ist eine Form des Aufgewichtsrennen, das einer internationalen Klassifizierung unterliegt. Es gibt die Gruppen I bis III. Der Gruppe I sind dabei die h?chstwertigen Rennen zugeordnet. Das vom Pferd zu tragende Gewicht ergibt sich aus seinem Alter und Geschlecht, aber auch aus seinen bisherigen Erfolgen. So tragen Pferde, die zuvor schon ein Gruppe I-Rennen gewonnen haben, ein h?heres Gewicht als Gruppe II-Sieger u.s.w. Ein Pferd, das ein Gruppe I-Rennen in Frankreich gewonnen hat, bekommt dabei das gleiche Aufgewicht wie ein Pferd, das ein Gruppe I-Rennen in Deutschland gewonnen hat. Als einziger Rennverein in Deutschland hat K?ln mit den Rennen Rheinlandpokal und Preis von Europa zwei Gruppenrennen der Gruppe I im Programm.

Klassische Rennen

Klassische Rennen sind Zuchtrennen f?r dreij?hrige Pferde. Dazu z?hlen:

  • das Derby, das wichtigste Rennen f?r dreij?hrige Pferde. Ein Derby (Distanz: 1 1/2 engl.Meilen ca. 2.414 m) wird in fast jedem Land der Erde ausgetragen. Namensabweichungen: USA: Kentucky Derby; Frankreich: Prix du Jockey Club.
  • die 1000 Guineas, ein Meilenrennen, ausschlie?lich f?r Stuten. In Deutschland auch Henkel-Rennen genannt.
  • die 2000 Guineas, ein Meilenrennen, f?r Hengste und Stuten. In Deutschland auch Mehl-M?lhens-Rennen genannt.
  • die Diana, das ?Stutenderby?, benannt nach dem franz. Prix de Diane. Englisch ?The Oaks?.
  • das St. Leger, in der Regel der zuletzt ausgetragene Klassiker ?ber eine Steherdistanz von 1 3/4 Meilen, ca. 2.800 Meter; das St.Leger ist das ?lteste der Klassischen Rennen (seit 1776)

Verkaufsrennen

Verkaufsrennen sind Hindernis- oder Flachrennen, bei denen die teilnehmenden Pferde zum Verkauf stehen. Das vom Pferd zu tragende Gewicht ergibt sich aus Alter und Geschlecht des Pferdes und aus dem so genannten Einsatzpreis, also dem Betrag, den der Besitzer des Pferdes als Mindestkaufpreis festlegt. Nach dem Rennen k?nnen Interessierte Gebote f?r die teilnehmenden Pferde abgeben, diese werden auf Zetteln in eine daf?r bereitstehende Box geworfen. Sind mehrere Gebote f?r ein Pferd vorhanden, erh?lt es der Bieter mit der h?chsten gebotenen Summe, gibt es kein Gebot f?r ein Pferd, verbleibt es bei seinem bisherigen Eigent?mer. Verkaufsrennen sind in Deutschland sehr selten, in anderen L?ndern (z.B. Frankreich) finden diese h?ufig statt.

Zuchtrennen

Zuchtrennen sind Hindernis- oder Flachrennen in denen nur Hengste bzw. Stuten eines Jahrgangs gegeneinander antreten. Pferde gleichen Alters tragen das gleiche Gewicht, Stuten 2 kg weniger als Hengste (Stutenerlaubnis).
 

Hindernisrennen

Anhand der ausgesch?tteten Preisgelder wird zwischen Klasse-A-Rennen − mindestens 2200 ? − und Klasse-B-Rennen mit geringerem Preisgeld unterschieden.

Jagdrennen

Jagdrennen f?hren bei einer Distanz von 3000 bis 7200 m ?ber feste Hindernisse. Insbesondere Rennen wie das englische Grand National oder das Velk? Pardubick? sind stark in Verruf gekommen, da teilweise Pferde zum Einsatz kommen, die weder von ihren M?glichkeiten noch von ihrer Kondition her auf eine Rennbahn geh?ren. Daraus resultiert bei festen Hindernissen ein hohes Verletzungsrisiko f?r Pferd und Reiter. Diese Rennen gehen daher regelm??ig mit Protest von Tiersch?tzern einher. Von 1997 bis 2003 starben bei diesen Rennen fast 30 Pferde. Trotz mittlerweile verringerter Teilnehmerzahl, Notausg?ngen f?r reiterlose Pferde, und entsch?rften Hindernissen mussten auch 2003 noch zwei Pferde aufgrund schwerer St?rze eingeschl?fert werden.

Steeplechase ? der englische Begriff f?r Jagdrennen ? hei?t w?rtlich ?bersetzt Kirchturmrennen, denn urspr?nglich wurden diese Rennen querfeldein von einem Kirchturm zum n?chsten ausgetragen, wobei es galt auf dem Weg dorthin verschiedene Hindernisse zu ?berspringen. Eines der ersten dokumentierten Steeplechaserennen fand 1752 im irischen County Cork statt. Dabei traten nur zwei Reiter gegeneinander an, Cornelius O'Callaghan und Edmund Blake. Das Rennen ging ?ber eine viereinhalb Meilen lange Strecke zwischen der St. John's Church in Buttevant und der St. Mary's Church in Doneraile.

Cross Country

Cross Country Rennen f?hren, quer durch ein Gel?nde mit all seinen nat?rlichen Hindernissen: Hecken, liegende B?ume, Teiche, W?lle. Das wohl bekannteste und bedeutendste Cross Country in Deutschland ist das Hamburger Spring-Derby.

H?rdenrennen

Im Gegensatz zu Jagdrennen f?hren H?rdenrennen ?ber bewegliche Hindernisse, die f?r Pferd und Reiter ein erheblich geringeres Verletzungsrisiko bergen. Sie gehen ?ber Distanzen von 2200 bis 3400 m.
 

Skikj?ring

Das Skikj?ring ? nicht zu verwechseln mit Skij?ring, bei dem im Unterschied zum Original Reiter auf den Pferden sitzen, die den Skifahrer ziehen ? ist ein Pferderennen, bei dem ein Skifahrer von einem reiterlosen Pferd gezogen wird. Sehr bekannt ist das Skikj?ring-Rennen, das allj?hrlich im Rahmen des Meetings von St. Moritz in der Schweiz ausgetragen wird. Dabei werden Skifahrer von unberittenen Vollbl?tern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 oder 55 km/h ?ber eine Piste aus Schnee und Eis gezogen. Die Fahrer sch?tzen sich dabei mit speziellen Ausr?stungen, ?hnlich denen von Eishockeyspielern, gegen die von den Pferdehufen aufgewirbelten Schnee- und Eisbrocken. Skikj?ring stammt vom norwegischen sn?re kj?ring ('Schnurfahren'), weil die Fahrer nur durch zwei Leinen mit ihren Pferden verbunden sind.
 

Bekannte Rennpferde

Das vielleicht bekannteste Rennpferd der Geschichte ist der Hengst Eclipse aus England. Er wurde 1764 geboren und geh?rte Lord Cumberland. In seinem ganzen Leben soll er kein einziges Rennen verloren haben. Heute ist ein sehr renommiertes Gruppe-I-Rennen in England nach ihm benannt, die Eclipse Stakes.

Weltweite Bekanntheit erlangte das amerikanische Rennpferd Seabiscuit, besonders durch die Hollywood-Verfilmung Seabiscuit ? Mit dem Willen zum Erfolg im Jahre 2003.

Citation war das erste US-amerikanische Rennpferd, das mehr als 1 Million $ an Preisgeldern gewann. Besonders 1948 war es sehr erfolgreich und das 8. Pferd, das den Triple Crown gewann. Es steht auf der vom Blood Horse Magazine erstellten Liste der wichtigsten amerikanischen Rennpferde des 20. Jahrhunderts an 3. Stelle.

Das ber?hmteste australische Rennpferd ist das sagenumwobene ?Wunderpferd? namens Phar Lap (1926?1932), ?ber das 1984 auch der Spielfilm Phar Lap ? Legende einer Nation gedreht wurde.
 

Pferdewetten

Ein Gro?teil der Veranstaltungskosten und Preise im Pferderennsport wird durch die Wettleidenschaft der Besucher am Schauplatz selbst und der Wetter bei den Buchmachern getragen. Haupts?chlich existieren drei verschiedene Wettarten, deren Quoten dann am Totalisator ermittelt werden. Bei den meisten Pferderennen wettet man auf

  • Sieg: den sp?teren Sieger des Rennens
  • Platz: das Pferd muss Erster, Zweiter oder Dritter werden, bei weniger als acht Startern Erster oder Zweiter
  • Einlauf (auch Zweier-Wette): die richtige Reihenfolge der einlaufenden Pferde vom Ersten bis zum Zweiten oder gar zum Dritten, muss vorhergesagt werden

Weitere Wettm?glichkeiten sind

  • Dreier-Wette: die ersten drei Pl?tze m?ssen in richtiger Reihenfolge vorhergesagt werden
  • Vierer-Wette: die ersten vier Pl?tze m?ssen in richtiger Reihenfolge vorhergesagt werden
  • Platzzwilling: man sagt 2 Pferde voraus, die in beliebiger Reihenfolge beide unter die ersten 3 Pl?tze kommen m?ssen
  • Finish-Wette: die Sieger der letzten drei Rennen des Tages m?ssen vorhergesagt werden
  • TOP-6-Wette: die Sieger von sechs Rennen des Tages m?ssen vorhergesagt werden

Die Wettformate f?r Pferderennen aus den USA und dem Magna Racino in ?sterreich lauten:

  • WIN: Sieger des Rennens
  • PLACE: das Pferd muss Erster oder Zweiter werden
  • SHOW: das Pferd muss Erster, Zweiter oder Dritter werden

Diese 3 Wettformate k?nnen auch kombiniert werden z.B. WINPLACE dies entspricht dann aber 1 WIN Wette und 1 PLACE Wette!

  • EXACTA: die ersten beiden Pl?tze m?ssen in der richtigen Reihenfolge vorhergesagt werden
  • TRIFECTA: die ersten drei Pl?tze m?ssen in richtiger Reihenfolge vorhergesagt werden
  • SUPERFECTA: die ersten vier Pl?tze m?ssen in richtiger Reihenfolge vorhergesagt werden

In Kombination mit BOX - die Reihenfolge des Einlaufs ist nicht wichtig (es erh?ht sich nat?rlich der Preis f?r den Wettschein!)

  • PICK 3 ? Die Sieger aus 3 aufeinanderfolgenden Rennen m?ssen vorhergesagt werden
  • PICK 4 ? Die Sieger aus 4 aufeinanderfolgenden Rennen m?ssen vorhergesagt werden
  • PICK 5 ? Die Sieger aus 5 aufeinanderfolgenden Rennen m?ssen vorhergesagt werden
  • PICK 6 ? Die Sieger aus 6 aufeinanderfolgenden Rennen m?ssen vorhergesagt werden

Bei den PICK-n Wetten bieten die Rennbahnen aus den USA zumeist garantierte Gewinnpools bis zu 1 Million US Dollar an.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Pferderennen aus der freien Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.




Darley-Oettingen-Rennen
Größe der Datei: 73 KB
Auflösung: 1024 * 768
Views heute: 1030
Views gesamt: 1099
Jagdrennen
Größe der Datei: 269 KB
Auflösung: 1024 * 768
Views heute: 1240
Views gesamt: 1314
Pferderennen
Größe der Datei: 406 KB
Auflösung: 1600 * 1200
Views heute: 1076
Views gesamt: 1159
Pferderennen
Größe der Datei: 317 KB
Auflösung: 1600 * 1200
Views heute: 1056
Views gesamt: 1151
Rodeo
Größe der Datei: 554 KB
Auflösung: 1024 * 768
Views heute: 1226
Views gesamt: 1298