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Kitesurfen

Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist aus dem Windsurfen entstanden, wobei man anstelle des Segels einen ?Kite? (Lenkdrachen) f?r die Fortbewegung verwendet.
 

Das Board

Das Kitesurfboard ist ?hnlich wie ein Wakeboard, Snowboard oder Surfbrett aufgebaut; typischerweise ist es zwischen 120 und 165 cm lang und etwa 26 bis 45 cm breit. Die Kraft?bertragung der Steuerungsbewegungen der F??e auf das Brett erfolgt in den meisten F?llen ?ber Fu?schlaufen, doch es werden vereinzelt auch feste Bindungen eingesetzt. Damit das Brett nach einem Sturz nicht wegtreiben kann, sichern einige Kiter ihr Board ?ber eine aufrollbare Leinenverbindung, der sogenannten Boardleash. Diese ist mit dem Trapezgurt verbunden und sollte aus Sicherheitsgr?nden nur mit einem Helm und einer Prallschutzweste verwendet werden. Die Mehrzahl der Kiter verzichtet daher auf die Leash, da ein verlorenes Brett auch erschwommen werden kann. Anf?ngern ist von einer Leinenverbindung aus Sicherheitsgr?nden abzuraten. Insbesondere die Verwendung der weit verbreiteten elastischen Leash ist zu vermeiden, da im Fall eines Boardverlustes das Brett leicht zu einem gef?hrlichen Federgeschoss werden kann. Kitesurfboards weisen harte, scharfe Kanten und eine widerstandsarme, flache Bauweise auf. Neben diesen klassischen Kitesurfboards werden teilweise auch klassische Surfboards, beispielsweise zum Wellenreiten, verwendet.
 

Der Schirm

Aufbau des Schirms

  • Softschirme, Ram-Air-Schirme oder Matten sehen aus wie Gleitschirme und eignen sich vor allem zur Benutzung an Land, z.B. beim Surfen auf Schnee. Es gibt aber auch Softschirme mit geschlossenen Zellen, die man zum Surfen auf dem Wasser benutzen kann. Der Begriff Ram-Air bezieht sich auf die Stauluft zwischen Ober- und Untersegel, durch die der Schirm seine Form erh?lt. Die Flugstabilit?t wird grundlegend durch Waageleinen erzeugt. Softschirme kommen z. T. mit 3 Leinen aus; manche Matten haben Ankn?pfpunkte wie Tubeschirme (4-Leiner).
  • Tubeschirme - C-Kite: besitzen Luftschl?uche (Tubes). Einen Frontschlauch, der dem Schirm eine ?C-Form? gibt und mehrere Querschl?uche (Struts), die der ?Segelfl?che? Stabilit?t geben. Diese Luftkammern werden vor dem Start auf einen Druck von ca. 6-8 psi aufgepumpt. Sie verhindern nach einer Wasserlandung das Versinken des Schirms und erleichtern so den Wasserstart.
  • Tubeschirme - Bow-Kite: Neben einem flacheren ?C? besitzt der Bogenschirm ?Waageschn?re? mit mehreren Ankn?pfungspunkten am Drachen. Durch diese optimierte Form und ?Aufh?ngung?, kann man durch Wegschieben der Bar, den Anstellwinkel des Drachens zum Wind ?ber einen im Vergleich gr??eren Bereich, bis nahezu 100 % Depower verstellen, d. h. im Normalfall zieht der Kite den Surfer nicht mehr unvermittelt nach Lee (siehe Gefahren).

Verbindung zur Bar: Steuerung und Sicherheitsleinen

  • 4-Leiner: Zwei Leinen sind f?r die ?bertragung der Zugkr?fte zust?ndig. Sie werden in der Mitte zur Depower-Leine zusammen gef?hrt und ?ber eine zentrale Durchf?hrung sowie einer Schlaufe am Ende (chicken loop) am Trapezhaken befestigt. Die anderen zwei Leinen (Lenkleinen oder auch Bremsleinen) werden links und rechts an den Enden der Bar befestigt. Sie erm?glichen weitere aerodynamische Manipulationen wie: Lenken, Anstellwinkel ver?ndern, Anbremsen.
  • 5-Leiner: Die 5. Leine ist zentral oder als ?Y? an der Vorderkante der Fronttube befestigt. Der Drachen kann durch Zug an dieser Leine drucklos auswehen, was einen Gewinn an Sicherheit bedeutet. Beim Start aus dem Wasser hilft sie au?erdem, den Drachen in eine g?nstige Startposition zu bringen (Umklappen). Eine trimmbare f?nfte Leine dient der Stabilisierung des Drachenprofils und erweitert somit den nutzbaren Windbereich.
  • 2-Leiner: Ein Zwei-Leiner l?sst nur eine eingeschr?nkte Depower des Schirms zu. Durch Loslassen der Bar kann der Schirm in einer Notsituation sofort an einer der Leinen auswehen. Er h?ngt dann nur noch an der Sicherheitsleine, die oft am Handgelenk befestigt wird. Meist in der Anf?ngerschulung eingesetzt.

Start des Kites

Die Vorgehensweise beim Start des Schirms ist vom eingesetzten System abh?ngig. Beim Tubeschirm ist ein Starthelfer sinnvoll. Er fixiert den Schirm am Windfensterrand, wo der Schirm nicht so viel Zug entwickelt, so dass der Sportler den Schirm gefahrlos in den Zenit fliegen kann. Ohne Starthelfer kann der Schirm an einer umgeschlagenen Schirmecke mit Sand(s?cken) am Boden gehalten werden. Zum Start werden die Sands?cke durch Zug an den betreffenden Leinen abgeworfen und der Schirm steigt zum Himmel auf.

Bestimmte Ram-Air-Schirme k?nnen auch ohne Helfer gestartet werden. Diese Drachen sind genau in der Leistungszone zu starten. Aus Sicherheitsgr?nden ist aber auch bei diesen Schirmen ein Helfer angebracht, der den Sportler davor bewahrt, ungewollt nach vorne gezogen zu werden. Das gilt, insbesondere bei extrem viel Wind, auch f?r den Tubeschirm-Start.

Start nach Absturz

Nach einer Wasserlandung von Tubeschirmen versucht der Kitesurfer den Drachen durch Be- und anschlie?endes Entlasten (in Richtung des Schirms schwimmend) der Frontleinen den Schirm auf den ?R?cken?, d. h. die Schirm-Oberkante zu legen. Durch Steuerbewegungen, meist an einer der Bremsleinen, wird der Schirm vorsichtig aus der Leistungszone zum Windfensterrand bewegt. Dort kann der Schirm durch Zug an der nach oben weisenden Seite wieder gestartet werden. Systeme mit 5. Leine am Frontschlauch (vorderer, c-f?rmiger Schlauch) vereinfachen das Umklappen des Drachens und damit den Wasserstart. Insbesondere ist damit auch ein Start in der Leistungszone m?glich, der bei Tubeschirmen ansonsten sehr gef?hrlich werden kann (?Russenstart?), weil der Sportler je nach Windzug nach oben und vorne gerissen wird.

Liegt der Schirm andersherum, ist ein sog. R?ckw?rtsstart m?glich, wenn der Schirm eine entsprechende Vorrichtung hat. Mattenschirme (3-/4-Leiner) lassen sich recht einfach durch Ziehen an den Backleinen (Leinen, die an der Hinterkante des Schirms angebracht sind) r?ckw?rts starten. Der Drachen erhebt sich dann r?ckw?rts fliegend und kann nach Erreichen von einigen Metern H?he durch eine 180?-Drehung wieder in die Vorw?rtsposition gebracht werden. Einige Tubeschirme haben zum R?ckw?rtsstart spezielle Leinen, die ?ber ein Umlenksystem oder direkt auf die Hinterkante des Schirms wirken, was ein R?ckw?rtsfliegen m?glich macht. R?ckw?rtsstart-Systeme sind insbesondere zur Benutzung auf dem Land (auf Schnee) vorteilhaft.

Die sogenannten Bow-Schirme haben die Haupttube bogenf?rmig nach hinten geschnitten, sodass der Schirm nicht mehr mit der gesamten Vorderkante auf Land oder Wasser aufliegt. Durch eine aufgef?cherte Anlenkung der vorderen Leinen sind zus?tzlich die Ohren vom Untergrund bzw. Wasser abgehoben. Beim Relaunch kann sich ein solcher Schirm ohne direkt auf dem ?R?cken? zu liegen, ans Windfenster bewegen und wieder hochsteigen. Der ?bergang aus der Powerzone ist wesentlich schneller und weicher.

Steuerung

Mit einer ?Lenkstange? (Bar) wird es dem Kitesurfer erm?glicht, ?ber die Leinen den Flug des Schirms im Windfenster zu steuern. Zur Richtungs?nderung wird der Drachen behutsam auf die andere Seite bewegt und die dann erfolgende Halse mit der Kantensteuerung des Brettes unterst?tzt.

Der Kitesurfer regelt seinen Kurs und seine Geschwindigkeit ?ber die Steuerung des Schirms und des Brettes. Die Kurse zum Wind k?nnen ?hnlich wie ein Segler oder Windsurfer gew?hlt werden, das hei?t gegen den Wind kann aufgekreuzt werden. Unterschiede ergeben sich gegen?ber den anderen Segelsportlern unter anderem durch die Eigengeschwindigkeit und die Flugh?he des Drachens. Letztere betr?gt je nach Leinenl?nge ?blicherweise, maximal 27 Meter. In dieser H?he ist der Wind meist st?rker, konstanter und frei von Turbulenzen. Fliegt der Sportler den Drachen in voller Fahrt nach hinten oben, wird er durch den Auftrieb des Drachens in die Luft getragen. Es lassen sich gro?e Spr?nge ? teils schon Fl?ge ? vollbringen.
 

Gefahrenpotenzial

Kiten birgt wie jede Wasser- und Flugsportart eigene Risiken, die sich auf ein Minimum reduzieren lassen. Unf?lle sind h?ufig auf schlecht ausgebildete, auch leichtsinnige, Kitesurfer sowie M?ngel bei der Ausr?stung zur?ckzuf?hren. Insbesondere ?ber Land und bei festen Hindernissen ist der Kitesurfer in Gefahr.

Sicherheitstipps

  • Vorsicht bei auflandigem Wind und Aufwinden (Deiche, Uferb?schungen)
  • Vorsicht bei ablandigem Wind (Gefahr des Abtreibens)
  • Schutzkleidung tragen (Helm, Prallschutzweste), insbesondere bei Benutzung einer Boardleash
  • Wind- und Wetterverh?ltnisse beachten
  • Revierverh?ltnisse (Str?mungen, Riffe, Sandb?nke usw.) in Betracht ziehen
  • Abstand zu anderen Wassersportlern und Strandg?sten halten (2-fache Leinenl?nge)
  • Nicht alleine kiten gehen, Start-/Landehelfer nutzen
  • Ein 2-Leinenkite, der in einen 4-Leinenkite umgekn?pft werden kann, besitzt an den Kitespitzen je 3 Aufh?ngungspunkte. Optisch unterscheiden sich die Aufh?ngungspunkte nicht. Eine unterschiedliche Verkn?pfung der beiden Kitespitzen bewirkt ein unkontrolliertes Flugverhalten.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Kitesurfen aus der freien Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.



Flusssurfen

Flusssurfen ist eine spezielle Art des Wellenreitens.

Man kann zwei verschiedene Arten von Flusssurfen nach der Ursache der Entstehung der Wellen unterscheiden:

  1. Str?mung

Bei der Ersten handelt sich um eine Art Wellenreiten, bei dem die Str?mung eines Flusses ausgenutzt wird. Man kann dabei zwei Unterarten unterscheiden:

    1. Ein Seil wird am Ufer oder an einer Br?cke befestigt. Das andere Ende h?lt man entweder in der Hand und steigt auf ein normales Surfbrett, oder man befestigt es fest an einem Brett. Mittels eines B?gels h?lt man sich fest.
    2. Das Wasser eines Flusses, das ?ber ein Hindernis flie?t und so eine Welle bildet, kann unter Umst?nden zum Surfen genutzt werden. Diese Welle muss eine gewisse Gr??e erreichen, m?glichst gleichm??ig sein und die Wassertiefe sollte ber?cksichtigt werden. Dies ist wiederum abh?ngig von der Wassermenge und der Flie?geschwindigkeit. Die Welle kann mit einer Welle im Meer verglichen werden. Normalerweise bricht diese Welle jedoch nicht.

Die Bedingungen um mit einem Surfbrett darauf zu surfen werden nur selten erreicht. Meist sind diese Konditionen von Menschenhand geschaffen (Betonwanne, Wehr). Im deutschsprachigen Raum ist vor allem der Eisbach in M?nchen bekannt (siehe Weblink).

  1. Gezeiten

Bei einer Gezeitenwelle wird Wasser in einen Flusslauf hineingedr?ckt, wodurch sich eine Welle bildet. Diese Welle kann sehr weit in einen Fluss hineingehen, muss aber nicht an allen Stellen des Flusses, die sie erreicht, surfbar sein. Entscheidend daf?r sind Faktoren wie der Untergrund des Flusses oder die Breite an einer bestimmten Stelle, sowie die St?rke der Gezeiten oder auch das Vorhandensein einer Springflut.

Bei dieser Art des Flusssurfens wartet der Surfer auf dem Fluss sitzend auf die Welle und versucht dann, wie auf dem Ozean, durch Paddeln die n?tige Geschwindigkeit zu erreichen, um von der Welle mitgenommen zu werden.

Eine der bekanntesten Gezeitenwellen ist die Pororoca auf dem Amazonas, wo es dem Brasilianer Picuruta Salazar gelungen sein soll, 37 Minuten lang die Welle zu surfen und dabei eine Distanz von mehr als 12 Kilometern zur?ckzulegen.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Flusssurfen aus der freien Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.


 

Wellenreiten

Das Wellenreiten (hawaiisch: heʻenalu, engl.: surfing) stammt von den Inseln Hawaiʻis. Nachdem es im 19. Jahrhundert von Missionaren fast ausgerottet wurde, erlebte das Surfen in den 50er Jahren, als viele US-Amerikaner diesen Sport f?r sich entdeckten, einen neuen Boom. Heutzutage werden Contests (Wettbewerbe) veranstaltet, bei denen Surfer ihr K?nnen beweisen. Wellenreiten kann man allerdings nicht nur in Hawaii, Kalifornien oder Australien, sondern auch in Europa gibt es unz?hlige gute Str?nde zum Surfen. Ben?tigt werden lediglich ein Surfbrett, Surfwachs, eine Leash (in Australien als "Legrope" bezeichnet), eine circa zwei Meter lange Schnur, mit der das Brett am Bein gesichert wird, und evtl. einen Surfanzug.
 

Geschichte des Wellenreitens

Surfen oder Wellenreiten ist in seiner Urform schon ann?hernd 4000 Jahre alt. Durch die Reisen der Polynesier verbreitete sich auch das Surfen in der S?dsee. Seine Bl?tezeit erlebte das Surfen auf den Inseln von Hawaii, wo es fester spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft wurde. Durch die sp?teren westlichen Einfl?sse wurden die Hawaiianer so nicht nur des Surfens beraubt, sondern praktisch ihrer ganzen Kultur.

Die Wurzeln des Wellenreitens verlieren sich ebenso im Dunkeln der Geschichte, wie die der Polynesier, welche als "Erfinder des Wellenreitens" bezeichnet werden k?nnen. Wahrscheinlich schon in vorchristlicher Zeit (etwa zwischen 750 und 500 v. Chr.) brachen die Polynesier auf aus ihrer mytischen Urheimat Hawaiki um das heutige Polynesien zu besiedeln.

Die Entwicklung des Wellenreitens begann wahrscheinlich mit dem "Body-Surfen". Dabei wurden die Wellen ohne Hilfsmittel nur mit dem K?rper abgeglitten. Anschlie?end wurden Binsenb?ndel, kleinere Baumst?mme, h?lzerne Planken oder Kanuspitzen benutzt, um dem K?rper mehr Auftrieb zu geben. Sp?ter wurde auf gr??eren Brettern liegend, sitzend oder auf den Knien gesurft. In dieser Form war Wellenreiten in ganz Polynesien (und dar?ber hinaus) verbreitet. Vor allem auf Tahiti hat es sich zum "Surfen im Stehen" weiterentwickelt. Frauen und M?nner aller Klassen und Altersstufen gingen hier aufs Meer, um zu surfen.

Im Zuge der Besiedlung Ost-Polynesiens von Tahiti aus kam Wellenreiten dann in dieser Form auf die Marquesas-Inseln, nach Neuseeland, Rapa, auf die Osterinsel und nach Hawaii. Auf Hawaii hat es sich schlie?lich am weitesten bis hin zur Schr?gfahrt entwickelt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Wellenreitens wurde unter anderem daran deutlich, da? die Buchten mit den h?chsten und besten Wellen f?r die K?nige reserviert waren und f?r die restliche Bev?lkerung mit einem Tabu belegt waren. Einmal im Jahr fand auf Hawaii das Makahiki-Fest statt. Die Arbeit wurde f?r drei Monate unterbrochen, um Erholung, Sport, Tanz und Festmahle zu genie?en. Eine besondere Bedeutung hatten dabei die Wellenreitwettk?mpfe, zu denen Tausende von Zuschauern kamen. Wellenreiten war auf Hawaii Nationalsport.

Da Wellenreiten bereits vor der Besiedlung Hawaiis (im 10. Jahrhundert n. Chr.) existierte, ist davon auszugehen, dass es mindestens 1000 Jahre alt ist. Jedoch gibt es Hinweise auf ein wesentlich h?heres Alter dieser faszinierenden Sportart. Auch in Mikronesien (z. B. Fiji-Inseln, Neuguinea) und Melanesien (z. B. Marshall-Inseln, Karolinen) wurden Wellen abgeritten, allerdings nur dort, wo es auch gesellschaftlich und kulturell einen gro?en polynesischen Einfluss gab. Da aber der Aufenthalt der Polynesier in diesen Gebieten in der Zeit vor Christus vermutet wird, ist anzunehmen, dass das Wellenreiten bereits aus vorchristlicher Zeit stammt.

Einfluss der Europ?er

Als Polynesien von den ersten Europ?ern entdeckt wurde, war die Geschichte des Wellenreitens schon l?ngst geschrieben. Der Brite James Cook entdeckte im Jahr 1778 Hawaii, wo er Eingeborene beim Wellenreiten beobachtete. Seine Aufzeichnungen, die den ersten schriftlichen Bericht ?ber Wellenreiten darstellen, lassen vermuten, da? Cook die Faszination dieser Sportart sp?rte.

Seine ersten schriftlichen Aufzeichnungen machte er nach momentanem Stand des Wissens schon auf Tahiti, einige Jahre zuvor. Entdeckt haben die Insel von Hawaii Siedler der Marquesas-Inseln. Angef?hrt wurden sie von Hawailoa, einem der gr??ten Seefahrer Polynesiens, um das Jahr 400.

Als K?nig Kamehameha I., dessen Surf-Leistungen noch lange nach seinem Tod besungen wurden, 1819 starb, wurden die bis dahin geltenden Tabu-Gesetze abgeschafft. Dadurch wurde der Boden f?r das Christentum bereitet und der Zusammenbruch der hawaiischen Kultur eingeleitet. In diesem Jahr fand auch das Makahiki-Fest zum letzten Mal statt. Die daraufhin eintreffenden Missionare ersetzten das heidnische Brauchtum durch strenge Kirchensitten. Auch das Surfen wurde als unn?tze, heidnische und unsittliche (M?nner und Frauen surften zusammen) Zeitverschwendung angesehen und 1823 kurzerhand verboten. Die kulturelle Einbindung des Surfens ging verloren, so dass das Wellenreiten um 1829 von den meisten Pl?tzen Hawaiis und Polynesiens verschwand.

Mit der Gr?ndung der ersten hawaiischen Surfclubs wurde 1908 eine bis heute nicht endende ?ra eingeleitet, in der sich das Wellenreiten wieder aufw?rts entwickelte und sich, zun?chst unter dem Einfluss von Georg Freeth und Duke Kahanamoku, ?ber die ganze Welt verbreitete.

Die wahre Renaissance der fast nicht mehr existierenden Sportart wurde durch den gro?en Hawaiianer Duke Paoa Kahanamoku herbeigef?hrt. Als mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen transportierte dieser Botschafter des Aloha den Sport zuerst ?ber Australien, sp?ter mit weiteren Reisen, in die Seelen der Menschen. In den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es vor allem der Kalifornier Tom Blake der dem Surfen eine Neue Richtung gab. Neue Materialien und Inventionen brachten das Surfen jedes Jahr weiter. Von den alten Holzbrettern zu den modernen Foam Boards, vom finnenlosen Surfbrett bis zu den verschiedensten Konstruktionen und Designs der Bretter, jedes Jahr machen sich Surfer Gedanken wie sie noch st?rker mit ihrem Element verschmelzen k?nnen.

1955 kam Peter Viertel, ein Drehbuchautor aus Hollywood, der mit der Filmschauspielerin Deborah Kerr verheiratet war, zu Dreharbeiten nach Biarritz. Er fand Gefallen an den Wellen, lie? sich ein Board aus Kalifornien kommen und versuchte sich im Wellenreiten. Mit ihm begannen die Franzosen Michel Barland, Georges Henebutte (der Erfinder der Leash) und Joel de Rosnay, die bald den ersten Surf-Club Frankreichs gr?ndeten.

Wellenreiten in Deutschland

Auch die Geschichte des deutschen Wellenreitens begann Mitte der 50er Jahre. Damals bekamen die Sylter Rettungsschwimmer ihre ersten Rettungsbretter, die ziemlich ungeeignet zum Wellenreiten waren. Das konnte Uwe Draht jedoch nicht davon abhalten, seine ersten Surfversuche damit zu starten. Dieter Behrens, Walter Viereck und andere schlossen sich seinem Tun an. In Biarritz kauften sie sich ihre ersten richtigen Wellenreitboards. Da? es ein spezielles Surf-Wachs gab, welches das Abrutschen vom Board verhinderte, bekamen sie jedoch erst viel sp?ter mit. 1966 gr?ndeten sie den ?Surfing Club Sylt?.

Erst 25 Jahre nach dem ?Surfing Club Sylt? wurden weitere deutsche Wellenreit-Vereine gegr?ndet, die schlie?lich 1991 in K?ln den Deutschen Wellenreitverband (DWV) gr?ndeten. Noch im selben Jahr nahm der DWV seine Arbeit zur Entwicklung eines sportwissenschaftlich fundiertes Konzepts f?r die Ausbildung von Wellenreit-InstruktorInnen auf. Im Sommer 1992 startete unter der Leitung von Norbert Hoischen die erste Ausbildung von DWV-Wellenreit-LehrerInnen. Auch wurde erstmals an internationalen Wettk?mpfen, den Amateur-Weltmeisterschaften in Lacanau (Frankreich) teilgenommen und eigene Wettbewerbe wurden veranstaltet. 1996 fand die erste Deutsche Meisterschaft in Cap de l'Homy an der franz?sischen Atlantikk?ste statt. Diese Entwicklung wird seit ihren Anf?ngen von vielen Seiten aus sehr kritisch betrachtet. Ausschlaggebend ist die stark kommerziell gepr?gte Haltung, die durch die Ausbildung zum Surflehrer, bzw. das Gr?nden von Surfcamps eingenommen wird.

1977 gr?ndeten die K?lner Sportstudenten Ulrich Richter und Manfred Lauterbach die erste deutsche Surfschule in Hendaye an der spanisch-franz?sischen Grenze am Atlantik. Sie waren die ersten Europ?er, die einen systematischen Gruppenuntericht in Theorie und Praxis gaben. 1979 schrieb Ulrich Richter das erste Lehrbuch in deutscher Sprache (Surfing, Wellenreiten: das faszinierende Spiel mit der Brandung). Die heute verwendeten deutschen Surfausdr?cke stammen zum gro?en Teil aus aus diesem Buch.

Die Erfolge von Marlon Lipke (ASP Europe Junior Champion 2004) und Sonja H?nscheid (mehrfache Deutsche Meisterin, Gewinnerin Redbull Soulwave 2003) sind Beispiele f?r die Lebendigkeit der deutschen Surfszene und deren internationale Bedeutung.
 

Ausr?stung

Surfbrett

Surfbretter gibt es in verschiedenen Ausf?hrungen und Gr??en.

 Boardbag

Ein Boardbag ist eine Schutzh?lle f?r das Brett und sollte vor allem beim Reisen das Brett vor Schl?gen und Kratzern sch?tzen. Man kann die Schutzh?lle ruhig ein bisschen gr??er kaufen als das Brett ist, den Platz kann man zum Beispiel f?r den Neoprenanzug oder f?r das Lycra brauchen.

Surfanzug

Der Surfanzug, der meist haupts?chlich aus Chloropren-Kautschuk wie Neopren gefertigt ist, bietet Schutz vor W?rmeverlust. Der Surfanzug ist meist ein Nassanzug oder Feuchtanzug (?Wetsuit?). Ab 22 ?C Wassertemperatur reicht ein Shorty (kurze ?rmel und Beine) mit zwei Millimetern St?rke im Rumpfbereich und einem Millimeter f?r Arme und Beine. Unterhalb von 14 ?C sollten es schon drei bis vier Millimeter St?rke sein. Dazwischen und f?r einen Allround-Anzug sind zwei bis drei Millimeter zu empfehlen. Unter dem Surfanzug tr?gt man ?blicherweise ein Lycra-Shirt, es sch?tzt die Achselh?hlen vor Hautabrieb, zu dem der Surfanzug f?hrt.

Leash

Die Leash, in Australien als "Leg-Rope" bezeichnet, ist die Verbindung zwischen Surfboard und Surfer und dient der Sicherung. Ohne sie w?rde man schnell das Surfboard durch die Kraft der Wellen verlieren. Die Leash wird Mittels einer ?se (Leash-Plug) am hinteren Ende des Surfboards und Mittels eines gepolsterten Klettverbandes am hinteren Fu?gelenk des Surfers befestigt. Sie sollte regelm?ssig auf Risse oder sonstige kleinere Sch?den ?berpr?ft werden damit sie nicht rei?t, w?hrend man eine Welle abreitet.

Surfwachs

Das Surfwachs erh?ht die Rutschfestigkeit auf dem Board. Es wird auf der Oberseite des Surfboards aufgetragen und sorgt f?r sicheren Stand und verhindert das Abrutschen vom Board. Es sollte, damit man guten Halt hat, von Zeit zu Zeit aufgeraut werden.

Sonnenschutz

Eine Zink-Hautcreme oder mindestens wasserfeste Sonnencreme sind dringend empfehlenswert, denn selbst s?deurop?ischen Surfern pellt sich im Sommer oft die Nase.
 

Wellenreiten lernen

Jede Person, die ?ber eine gute Schwimmf?higkeit verf?gt, kann das Wellenreiten erlernen. Um beim Umgang mit Wellen, Str?mungen und Gezeiten kein unn?tiges Risiko einzugehen, sollte dazu allerdings die Hilfe eines qualifizierten Wellenreitlehrers in Anspruch genommen werden.

Neben dem richtigen Board, ist vor allem die Wahl eines zum Lernen geeigneten Strandes von gro?er Bedeutung. Ein bewachter, flach abfallender Sandstrand ohne Steine oder Buhnen ist Voraussetzung. Bevor man sich aufs Wasser wagt, sollte man sich ausgiebig mit den Sicherheits- und Vorfahrtsregeln vertraut machen. Man sollte sich niemals auf die Aufsicht des Strandes verlassen! Surfer gehen ?blicherweise in das Wasser wenn gute Wellen sind, also haargenau zu dem Zeitpunkt an dem Schwimmer nicht mehr in die Brandung gehen. Daher hat der Surfer das Risiko selbst zu tragen.

Sehr wichtig ist es auch, wie bei jeder Natursportart, sich ganz genau die nat?rliche Umgebung anzusehen. Das allgemeine Wetter, die Str?mungen, besondere Unterwasserereignisse, gef?hrliche Tiere, Riffe oder Felsen im Sand. Hier handelt es sich um Erfahrungswerte, um einen Strand wirklich beurteilen zu k?nnen, m?sste man ihn schon wenigstens in allen vier Jahreszeiten gesehen haben. Es gilt herauszufinden, wie der Strand sich bei Ebbe und Flut ver?ndert. Anf?ngern sei die totale Ebbe bei auflaufender Flut empfohlen, aber niemals die Breaks der vollen Flut, denn diese haben ein Vielfaches an Kraft. Au?erdem ist der Wind am fr?hen Morgen immer off shore, also gegen die Welle gerichtet. So h?lt der shore die Welle bis zum letzten Moment auf und sie bricht um so sch?ner - tube - das Wasser ist dann spiegelglatt.
 

Regeln

  • Wer n?her zum Brechungspunkt der Welle f?hrt, hat Vorrang vor dem entfernter Surfenden. Letzterer muss notfalls aussteigen, also aus der Welle fahren!
  • Derjenige, der rauspaddelt, muss dem sich in der Welle befindenden immer Vorrang gew?hren.
  • Das Surfboard beim Rauspaddeln bzw. beim Duckdiven durch die Welle nie loslassen, da man sonst andere Surfer durch das durch die Welle herumwirbelnde Surfboard verletzen k?nnte!
     

Bekannte Surfgebiete

Europa

Die besten Surfspots Europas liegen an der s?dlichen franz?sischen Atlantikk?ste in und um Biarritz. Der etwas n?rdlicher gelegene kleine Ort Hossegor gilt als Surf-Hauptstadt Europas. Wellen sind wegen der Meeresbodenstruktur, insbesondere wegen einer in den Golf von Biskaya abfallenden ehemaligen Flussm?ndung, hier oft zu finden. Die gut 300 Kilometer Sandstrand zwischen Bordeaux und Biarritz bieten zahlreiche Beachbreaks. Lacanau gilt als Hausstrand von Bordeaux und geh?rt neben Biarritz, Anglet und Hossegor zu den klassischen Spots von Aquitanien.

Die zweitwichtigste Region ist die portugiesische Atlantikk?ste um die Surf-Zentren Peniche, Ericera und die Sagres an der S?dspitze Portugals herum. Das Wasser ist etwas k?hler aber daf?r kann besonders im S?den fast das ganze Jahr ?ber gesurft werden.

Surf-Tradition hat neben dem eingangs erw?hnten franz?sischen Baskenland um Biarritz auch das spanische Baskenland und die weitere Nordk?ste Spaniens. In Mundaka nahe Gernika ist eine der bekanntesten Wellen Europas. Gesurft wird an der ganzen nordspanischen K?ste. Von San Sebastian bis zur portugiesischen Grenze gibt es ungef?hr 50 Surfstr?nde. Auskunft dar?ber gibt der ?berall erh?ltliche "Stormriders Guide Europe". Ebenfalls im Kommen ist die Costa de la Luz im S?den Spaniens die allerdings nur im Winter gute Bedingungen bietet.

  • Gute M?glichkeiten zum Wellenreiten gibt es au?erdem in Gro?britannien, und zwar in Schottland (z. B. Thurso), Irland, Wales, North Devon und vor allem in Cornwall (z. B. Newquay, St. Ives Bay, Penzance) sowie auf den Channel Islands (insbesondere Jersey).
  • Das Mittelmeer bietet etliche Surfspots, etwa in Spanien (Katalonien), Frankreich (St. Mandrier, Brutal Beach), Italien (Varazze) und Israel. Allerdings sind die Mittelmeerwellen nicht so konstant wie Atlantikwellen.
  • Auch in der Nordsee gibt es surfbare Wellen ? jedoch sind sie weniger zuverl?ssig. Einen Versuch wert sind Sylt und Norderney, St. Peter Ording, Scheveningen (Niederlande) und manchmal auch D?nemark (Nordseek?ste, R?m?, Blavand). In Norwegen ist das Wasser eher k?hl, die Wellen sollen teilweise gut sein.
  • Selbst in der Ostsee gibt es "Secret Spots", die an einigen Tagen im Jahr surfbare Bedingungen versprechen. Die Wellen sind hier zwar nie so kraftvoll wie an der Nordsee, jedoch gibt es an der Ostsee viele Buchte und Haken, so kann man bei Windst?rke 7 sogar Wellen mit leicht ablandigen Wind vorfinden. Das ist an der Nordsee ?u?erst selten der Fall.
  • Bei St?rmen am Bodensee ist vor der Insel Reichenau der Einsatz eines Longboards f?r einige Meter Fahrt m?glich.
  • Bekannte stehende Wellen (Flusswellen), die surfbar sind, gibt es in Bayern (Eisbach) und in der Schweiz (Bremgarten).

Nordamerika

In den Vereinigten Staaten, befinden sich die besten Surfreviere in Kalifornien, in und um den Bezirk Orange County, der bekannt ist aus der Fernsehserie O.C., California. Einer der besten Orte ist Encinitas Zum Surfen kann in Amerika bei guten Bedingungen die komplette Pazifikk?ste genutzt werden, da hier fast immer gute Wellen auftreffen.

Karibik

Etwa 5 Kilometer westlich des Windsurf- und Kitesurf-Paradieses Cabarete an der Nordk?ste der Dominikanischen Republik befindet sich ein Wellenreit-Revier an der Playa Encuentro. J?hrlich wird hier der "Master of the ocean" ermittelt in einer Art "Triathlon"-Wettbewerb, zu dem die Sportarten Wellenreiten, Windsurfen und Kitesurfen geh?ren.

Hawaii

Auf Hawaiʻi, speziell auf Oʻahu, an der Nord- und Ostk?ste findet man ganzj?hrig traumhafte Bedingungen vor. Hier finden sich legend?re spots wie Banzai-Pipeline, Sunset und der erste richtige Big-Wave-Spot Waimea. Der, durch das Tow-In-Surfen sehr bekannt gewordene Spot "Jaws" befindet sich vor der Insel Maui.

Lateinamerika

Speziell Costa Rica hat sich inzwischen zum Geheimtip entwickelt. Zu jeder Jahreszeit finden sich hier an der Pazifikk?ste traumhafte Surf-Bedingungen. Vor allem in der sehr kalifornisch anmutenden Stadt Jaco treffen sich viele halb-professionelle und auch professionelle Surfer um von der Brandung am benachbarten "Hermosa Beach" zu profitieren. Die Wellen hier sind nicht sehr hoch, daf?r aber umso schneller und sind f?r Fortgeschrittene geeignet. Auch die Atlantikk?ste hat ihre "Secret-Spots" wie zum Beispiel die legendaere Salsa Brava in Puerto Viejo oder auch das Riff um die Isla Uvita ca. 700 m vor Limon.

Australien

Der Kontinent bietet von der Gold Coast ?ber das bei Wellenreitern beliebte Byron Bay bis zu den ungez?hlten namenlosen Str?nden zahllose Gelegenheiten zum Wellenreiten f?r jeden Erfahrungshorizont.

S?dafrika

S?dafrika gilt als Surferparadies schlechthin. So zieht es immer wieder weltbekannte Wellenreiter wie den Australier Taj Burrows an S?dafrikas K?sten, um ihre K?nste zu zeigen.

Von September bis Mai weht ein g?nstiger S?dostwind, der den Surfern 6-10 Beaufort sideshore beschert und f?r au?erordentlich gute Bedingungen sorgt. Im Winter, von Juni bis August, zieht der Hochdruckg?rtel Richtung ?quator und die Tiefdruckrinne gelangt ans Kap. Wellen unter zwei Metern sind dann eher selten.

Weltber?hmt sind folgende K?stenorte in S?dafrika geworden:

  • Cape St. Francis
  • Jeffrey?s Bay
  • M?ndungsgebiet des Swartkop Rivers
  • Nordhoek
  • Bloubergstrand

F?r Anf?nger oder nicht so ge?bte Wellenreiter eignen sich besonders die Gebiete um die Algoa Bay und Silvic Bay (bei Port Elizabeth).

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Wellenreiten aus der freien Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.




Kitesurfer
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Riversurfer
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Surfer vor Sylt
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