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Kitesurfen
Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist aus dem Windsurfen
entstanden, wobei man anstelle des Segels einen ?Kite? (Lenkdrachen) f?r die
Fortbewegung verwendet.
Das Board
Das Kitesurfboard ist ?hnlich wie ein Wakeboard, Snowboard oder Surfbrett
aufgebaut; typischerweise ist es zwischen 120 und 165 cm lang und etwa 26
bis 45 cm breit. Die Kraft?bertragung der Steuerungsbewegungen der F??e auf
das Brett erfolgt in den meisten F?llen ?ber Fu?schlaufen, doch es werden
vereinzelt auch feste Bindungen eingesetzt. Damit das Brett nach einem Sturz
nicht wegtreiben kann, sichern einige Kiter ihr Board ?ber eine aufrollbare
Leinenverbindung, der sogenannten Boardleash. Diese ist mit dem Trapezgurt
verbunden und sollte aus Sicherheitsgr?nden nur mit einem Helm und einer
Prallschutzweste verwendet werden. Die Mehrzahl der Kiter verzichtet daher
auf die Leash, da ein verlorenes Brett auch erschwommen werden kann.
Anf?ngern ist von einer Leinenverbindung aus Sicherheitsgr?nden abzuraten.
Insbesondere die Verwendung der weit verbreiteten elastischen Leash ist zu
vermeiden, da im Fall eines Boardverlustes das Brett leicht zu einem
gef?hrlichen Federgeschoss werden kann. Kitesurfboards weisen harte, scharfe
Kanten und eine widerstandsarme, flache Bauweise auf. Neben diesen
klassischen Kitesurfboards werden teilweise auch klassische Surfboards,
beispielsweise zum Wellenreiten, verwendet.
Der Schirm
Aufbau des Schirms
- Softschirme, Ram-Air-Schirme oder
Matten sehen aus wie Gleitschirme und eignen sich vor allem zur
Benutzung an Land, z.B. beim Surfen auf Schnee. Es gibt aber auch
Softschirme mit geschlossenen Zellen, die man zum Surfen auf dem Wasser
benutzen kann. Der Begriff Ram-Air bezieht sich auf die Stauluft
zwischen Ober- und Untersegel, durch die der Schirm seine Form erh?lt. Die
Flugstabilit?t wird grundlegend durch Waageleinen erzeugt. Softschirme
kommen z. T. mit 3 Leinen aus; manche Matten haben Ankn?pfpunkte wie
Tubeschirme (4-Leiner).
- Tubeschirme - C-Kite: besitzen Luftschl?uche
(Tubes). Einen Frontschlauch, der dem Schirm eine ?C-Form? gibt und
mehrere Querschl?uche (Struts), die der ?Segelfl?che? Stabilit?t geben.
Diese Luftkammern werden vor dem Start auf einen Druck von ca. 6-8 psi
aufgepumpt. Sie verhindern nach einer Wasserlandung das Versinken des
Schirms und erleichtern so den Wasserstart.
- Tubeschirme - Bow-Kite: Neben einem flacheren
?C? besitzt der Bogenschirm ?Waageschn?re? mit mehreren Ankn?pfungspunkten
am Drachen. Durch diese optimierte Form und ?Aufh?ngung?, kann man durch
Wegschieben der Bar, den Anstellwinkel des Drachens zum Wind ?ber einen im
Vergleich gr??eren Bereich, bis nahezu 100 % Depower verstellen, d. h. im
Normalfall zieht der Kite den Surfer nicht mehr unvermittelt nach Lee
(siehe Gefahren).
Verbindung zur Bar: Steuerung und
Sicherheitsleinen
- 4-Leiner: Zwei Leinen sind f?r die
?bertragung der Zugkr?fte zust?ndig. Sie werden in der Mitte zur
Depower-Leine zusammen gef?hrt und ?ber eine zentrale Durchf?hrung sowie
einer Schlaufe am Ende (chicken loop) am Trapezhaken befestigt. Die
anderen zwei Leinen (Lenkleinen oder auch Bremsleinen) werden links und
rechts an den Enden der Bar befestigt. Sie erm?glichen weitere
aerodynamische Manipulationen wie: Lenken, Anstellwinkel ver?ndern,
Anbremsen.
- 5-Leiner: Die 5. Leine ist zentral oder als
?Y? an der Vorderkante der Fronttube befestigt. Der Drachen kann durch Zug
an dieser Leine drucklos auswehen, was einen Gewinn an Sicherheit
bedeutet. Beim Start aus dem Wasser hilft sie au?erdem, den Drachen in
eine g?nstige Startposition zu bringen (Umklappen). Eine trimmbare f?nfte
Leine dient der Stabilisierung des Drachenprofils und erweitert somit den
nutzbaren Windbereich.
- 2-Leiner: Ein Zwei-Leiner l?sst nur eine
eingeschr?nkte Depower des Schirms zu. Durch Loslassen der Bar kann der
Schirm in einer Notsituation sofort an einer der Leinen auswehen. Er h?ngt
dann nur noch an der Sicherheitsleine, die oft am Handgelenk befestigt
wird. Meist in der Anf?ngerschulung eingesetzt.
Start des Kites
Die Vorgehensweise beim Start des Schirms ist vom eingesetzten System
abh?ngig. Beim Tubeschirm ist ein Starthelfer sinnvoll. Er fixiert den
Schirm am Windfensterrand, wo der Schirm nicht so viel Zug entwickelt, so
dass der Sportler den Schirm gefahrlos in den Zenit fliegen kann. Ohne
Starthelfer kann der Schirm an einer umgeschlagenen Schirmecke mit
Sand(s?cken) am Boden gehalten werden. Zum Start werden die Sands?cke durch
Zug an den betreffenden Leinen abgeworfen und der Schirm steigt zum Himmel
auf.
Bestimmte Ram-Air-Schirme k?nnen auch ohne Helfer gestartet werden. Diese
Drachen sind genau in der Leistungszone zu starten. Aus Sicherheitsgr?nden
ist aber auch bei diesen Schirmen ein Helfer angebracht, der den Sportler
davor bewahrt, ungewollt nach vorne gezogen zu werden. Das gilt,
insbesondere bei extrem viel Wind, auch f?r den Tubeschirm-Start.
Start nach Absturz
Nach einer Wasserlandung von Tubeschirmen versucht der Kitesurfer den
Drachen durch Be- und anschlie?endes Entlasten (in Richtung des Schirms
schwimmend) der Frontleinen den Schirm auf den ?R?cken?, d. h. die
Schirm-Oberkante zu legen. Durch Steuerbewegungen, meist an einer der
Bremsleinen, wird der Schirm vorsichtig aus der Leistungszone zum
Windfensterrand bewegt. Dort kann der Schirm durch Zug an der nach oben
weisenden Seite wieder gestartet werden. Systeme mit 5. Leine am
Frontschlauch (vorderer, c-f?rmiger Schlauch) vereinfachen das Umklappen des
Drachens und damit den Wasserstart. Insbesondere ist damit auch ein Start in
der Leistungszone m?glich, der bei Tubeschirmen ansonsten sehr gef?hrlich
werden kann (?Russenstart?), weil der Sportler je nach Windzug nach oben und
vorne gerissen wird.
Liegt der Schirm andersherum, ist ein sog. R?ckw?rtsstart m?glich,
wenn der Schirm eine entsprechende Vorrichtung hat. Mattenschirme
(3-/4-Leiner) lassen sich recht einfach durch Ziehen an den Backleinen
(Leinen, die an der Hinterkante des Schirms angebracht sind) r?ckw?rts
starten. Der Drachen erhebt sich dann r?ckw?rts fliegend und kann nach
Erreichen von einigen Metern H?he durch eine 180?-Drehung wieder in die
Vorw?rtsposition gebracht werden. Einige Tubeschirme haben zum
R?ckw?rtsstart spezielle Leinen, die ?ber ein Umlenksystem oder direkt auf
die Hinterkante des Schirms wirken, was ein R?ckw?rtsfliegen m?glich macht.
R?ckw?rtsstart-Systeme sind insbesondere zur Benutzung auf dem Land (auf
Schnee) vorteilhaft.
Die sogenannten Bow-Schirme haben die Haupttube bogenf?rmig nach hinten
geschnitten, sodass der Schirm nicht mehr mit der gesamten Vorderkante auf
Land oder Wasser aufliegt. Durch eine aufgef?cherte Anlenkung der vorderen
Leinen sind zus?tzlich die Ohren vom Untergrund bzw. Wasser abgehoben. Beim
Relaunch kann sich ein solcher Schirm ohne direkt auf dem ?R?cken? zu
liegen, ans Windfenster bewegen und wieder hochsteigen. Der ?bergang aus der
Powerzone ist wesentlich schneller und weicher.
Steuerung
Mit einer ?Lenkstange? (Bar) wird es dem Kitesurfer erm?glicht, ?ber die
Leinen den Flug des Schirms im Windfenster zu steuern. Zur Richtungs?nderung
wird der Drachen behutsam auf die andere Seite bewegt und die dann
erfolgende Halse mit der Kantensteuerung des Brettes unterst?tzt.
Der Kitesurfer regelt seinen Kurs und seine Geschwindigkeit ?ber die
Steuerung des Schirms und des Brettes. Die Kurse zum Wind k?nnen ?hnlich wie
ein Segler oder Windsurfer gew?hlt werden, das hei?t gegen den Wind kann
aufgekreuzt werden. Unterschiede ergeben sich gegen?ber den anderen
Segelsportlern unter anderem durch die Eigengeschwindigkeit und die Flugh?he
des Drachens. Letztere betr?gt je nach Leinenl?nge ?blicherweise, maximal 27
Meter. In dieser H?he ist der Wind meist st?rker, konstanter und frei von
Turbulenzen. Fliegt der Sportler den Drachen in voller Fahrt nach hinten
oben, wird er durch den Auftrieb des Drachens in die Luft getragen. Es
lassen sich gro?e Spr?nge ? teils schon Fl?ge ? vollbringen.
Gefahrenpotenzial
Kiten birgt wie jede Wasser- und Flugsportart eigene Risiken, die sich
auf ein Minimum reduzieren lassen. Unf?lle sind h?ufig auf schlecht
ausgebildete, auch leichtsinnige, Kitesurfer sowie M?ngel bei der Ausr?stung
zur?ckzuf?hren. Insbesondere ?ber Land und bei festen Hindernissen ist der
Kitesurfer in Gefahr.
Sicherheitstipps
- Vorsicht bei auflandigem Wind und Aufwinden (Deiche,
Uferb?schungen)
- Vorsicht bei ablandigem Wind (Gefahr des Abtreibens)
- Schutzkleidung tragen (Helm, Prallschutzweste),
insbesondere bei Benutzung einer Boardleash
- Wind- und Wetterverh?ltnisse beachten
- Revierverh?ltnisse (Str?mungen, Riffe, Sandb?nke
usw.) in Betracht ziehen
- Abstand zu anderen Wassersportlern und Strandg?sten
halten (2-fache Leinenl?nge)
- Nicht alleine kiten gehen, Start-/Landehelfer nutzen
- Ein 2-Leinenkite, der in einen 4-Leinenkite
umgekn?pft werden kann, besitzt an den Kitespitzen je 3 Aufh?ngungspunkte.
Optisch unterscheiden sich die Aufh?ngungspunkte nicht. Eine
unterschiedliche Verkn?pfung der beiden Kitespitzen bewirkt ein
unkontrolliertes Flugverhalten.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Kitesurfen aus der freien
Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.
Flusssurfen
Flusssurfen ist eine spezielle Art des Wellenreitens.
Man kann zwei verschiedene Arten von Flusssurfen nach der Ursache der
Entstehung der Wellen unterscheiden:
- Str?mung
Bei der Ersten handelt sich
um eine Art Wellenreiten, bei dem die Str?mung eines Flusses ausgenutzt
wird. Man kann dabei zwei Unterarten unterscheiden:
- Ein Seil wird am Ufer oder an einer Br?cke
befestigt. Das andere Ende h?lt man entweder in der Hand und steigt auf
ein normales Surfbrett, oder man befestigt es fest an einem Brett.
Mittels eines B?gels h?lt man sich fest.
- Das Wasser eines Flusses, das ?ber ein Hindernis
flie?t und so eine Welle bildet, kann unter Umst?nden zum Surfen genutzt
werden. Diese Welle muss eine gewisse Gr??e erreichen, m?glichst
gleichm??ig sein und die Wassertiefe sollte ber?cksichtigt werden. Dies
ist wiederum abh?ngig von der Wassermenge und der Flie?geschwindigkeit.
Die Welle kann mit einer Welle im Meer verglichen werden. Normalerweise
bricht diese Welle jedoch nicht.
Die Bedingungen um mit einem
Surfbrett darauf zu surfen werden nur selten erreicht. Meist sind diese
Konditionen von Menschenhand geschaffen (Betonwanne, Wehr). Im
deutschsprachigen Raum ist vor allem der Eisbach in M?nchen bekannt (siehe
Weblink).
- Gezeiten
Bei einer Gezeitenwelle wird
Wasser in einen Flusslauf hineingedr?ckt, wodurch sich eine Welle bildet.
Diese Welle kann sehr weit in einen Fluss hineingehen, muss aber nicht an
allen Stellen des Flusses, die sie erreicht, surfbar sein. Entscheidend
daf?r sind Faktoren wie der Untergrund des Flusses oder die Breite an einer
bestimmten Stelle, sowie die St?rke der Gezeiten oder auch das Vorhandensein
einer Springflut.
Bei dieser Art des
Flusssurfens wartet der Surfer auf dem Fluss sitzend auf die Welle und
versucht dann, wie auf dem Ozean, durch Paddeln die n?tige Geschwindigkeit
zu erreichen, um von der Welle mitgenommen zu werden.
Eine der bekanntesten
Gezeitenwellen ist die Pororoca auf dem Amazonas, wo es dem Brasilianer
Picuruta Salazar gelungen sein soll, 37 Minuten lang die Welle zu surfen und
dabei eine Distanz von mehr als 12 Kilometern zur?ckzulegen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Flusssurfen aus der freien
Enzyklop?die Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz f?r freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf?gbar.
Wellenreiten
Das Wellenreiten (hawaiisch: heʻenalu, engl.: surfing) stammt von den Inseln Hawaiʻis.
Nachdem es im 19. Jahrhundert von Missionaren fast ausgerottet wurde,
erlebte das Surfen in den 50er Jahren, als viele US-Amerikaner diesen Sport
f?r sich entdeckten, einen neuen Boom. Heutzutage werden Contests
(Wettbewerbe) veranstaltet, bei denen Surfer ihr K?nnen beweisen.
Wellenreiten kann man allerdings nicht nur in Hawaii, Kalifornien oder
Australien, sondern auch in Europa gibt es unz?hlige gute Str?nde zum
Surfen. Ben?tigt werden lediglich ein Surfbrett, Surfwachs, eine Leash
(in Australien als "Legrope" bezeichnet), eine circa zwei Meter lange
Schnur, mit der das Brett am Bein gesichert wird, und evtl. einen Surfanzug.
Geschichte des Wellenreitens
Surfen oder Wellenreiten ist in seiner Urform schon ann?hernd 4000 Jahre
alt. Durch die Reisen der Polynesier verbreitete sich auch das Surfen in der
S?dsee. Seine Bl?tezeit erlebte das Surfen auf den Inseln von Hawaii, wo es
fester spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft wurde.
Durch die sp?teren westlichen Einfl?sse wurden die Hawaiianer so nicht nur
des Surfens beraubt, sondern praktisch ihrer ganzen Kultur.
Die Wurzeln des Wellenreitens verlieren sich ebenso im Dunkeln der
Geschichte, wie die der Polynesier, welche als "Erfinder des Wellenreitens"
bezeichnet werden k?nnen. Wahrscheinlich schon in vorchristlicher Zeit (etwa
zwischen 750 und 500 v. Chr.) brachen die Polynesier auf aus ihrer mytischen
Urheimat Hawaiki um das heutige Polynesien zu besiedeln.
Die Entwicklung des Wellenreitens begann wahrscheinlich mit dem
"Body-Surfen". Dabei wurden die Wellen ohne Hilfsmittel nur mit dem K?rper
abgeglitten. Anschlie?end wurden Binsenb?ndel, kleinere Baumst?mme, h?lzerne
Planken oder Kanuspitzen benutzt, um dem K?rper mehr Auftrieb zu geben.
Sp?ter wurde auf gr??eren Brettern liegend, sitzend oder auf den Knien
gesurft. In dieser Form war Wellenreiten in ganz Polynesien (und dar?ber
hinaus) verbreitet. Vor allem auf Tahiti hat es sich zum "Surfen im Stehen"
weiterentwickelt. Frauen und M?nner aller Klassen und Altersstufen gingen
hier aufs Meer, um zu surfen.
Im Zuge der Besiedlung Ost-Polynesiens von Tahiti aus kam Wellenreiten
dann in dieser Form auf die Marquesas-Inseln, nach Neuseeland, Rapa, auf die
Osterinsel und nach Hawaii. Auf Hawaii hat es sich schlie?lich am weitesten
bis hin zur Schr?gfahrt entwickelt. Die gesellschaftliche Bedeutung des
Wellenreitens wurde unter anderem daran deutlich, da? die Buchten mit den
h?chsten und besten Wellen f?r die K?nige reserviert waren und f?r die
restliche Bev?lkerung mit einem Tabu belegt waren. Einmal im Jahr fand auf
Hawaii das Makahiki-Fest statt. Die Arbeit wurde f?r drei Monate
unterbrochen, um Erholung, Sport, Tanz und Festmahle zu genie?en. Eine
besondere Bedeutung hatten dabei die Wellenreitwettk?mpfe, zu denen Tausende
von Zuschauern kamen. Wellenreiten war auf Hawaii Nationalsport.
Da Wellenreiten bereits vor der Besiedlung Hawaiis (im 10. Jahrhundert n.
Chr.) existierte, ist davon auszugehen, dass es mindestens 1000 Jahre alt
ist. Jedoch gibt es Hinweise auf ein wesentlich h?heres Alter dieser
faszinierenden Sportart. Auch in Mikronesien (z. B. Fiji-Inseln, Neuguinea)
und Melanesien (z. B. Marshall-Inseln, Karolinen) wurden Wellen abgeritten,
allerdings nur dort, wo es auch gesellschaftlich und kulturell einen gro?en
polynesischen Einfluss gab. Da aber der Aufenthalt der Polynesier in diesen
Gebieten in der Zeit vor Christus vermutet wird, ist anzunehmen, dass das
Wellenreiten bereits aus vorchristlicher Zeit stammt.
Einfluss der Europ?er
Als Polynesien von den ersten Europ?ern entdeckt wurde, war die
Geschichte des Wellenreitens schon l?ngst geschrieben. Der Brite James Cook
entdeckte im Jahr 1778 Hawaii, wo er Eingeborene beim Wellenreiten
beobachtete. Seine Aufzeichnungen, die den ersten schriftlichen Bericht ?ber
Wellenreiten darstellen, lassen vermuten, da? Cook die Faszination dieser
Sportart sp?rte.
Seine ersten schriftlichen Aufzeichnungen machte er nach momentanem Stand
des Wissens schon auf Tahiti, einige Jahre zuvor. Entdeckt haben die Insel
von Hawaii Siedler der Marquesas-Inseln. Angef?hrt wurden sie von Hawailoa,
einem der gr??ten Seefahrer Polynesiens, um das Jahr 400.
Als K?nig Kamehameha I., dessen Surf-Leistungen noch lange nach seinem
Tod besungen wurden, 1819 starb, wurden die bis dahin geltenden Tabu-Gesetze
abgeschafft. Dadurch wurde der Boden f?r das Christentum bereitet und der
Zusammenbruch der hawaiischen Kultur eingeleitet. In diesem Jahr fand auch
das Makahiki-Fest zum letzten Mal statt. Die daraufhin eintreffenden
Missionare ersetzten das heidnische Brauchtum durch strenge Kirchensitten.
Auch das Surfen wurde als unn?tze, heidnische und unsittliche (M?nner und
Frauen surften zusammen) Zeitverschwendung angesehen und 1823 kurzerhand
verboten. Die kulturelle Einbindung des Surfens ging verloren, so dass das
Wellenreiten um 1829 von den meisten Pl?tzen Hawaiis und Polynesiens
verschwand.
Mit der Gr?ndung der ersten hawaiischen Surfclubs wurde 1908 eine bis
heute nicht endende ?ra eingeleitet, in der sich das Wellenreiten wieder
aufw?rts entwickelte und sich, zun?chst unter dem Einfluss von Georg Freeth
und Duke Kahanamoku, ?ber die ganze Welt verbreitete.
Die wahre Renaissance der fast nicht mehr existierenden Sportart wurde
durch den gro?en Hawaiianer Duke Paoa Kahanamoku herbeigef?hrt. Als
mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen transportierte dieser Botschafter des
Aloha den Sport zuerst ?ber Australien, sp?ter mit weiteren Reisen, in die
Seelen der Menschen. In den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es
vor allem der Kalifornier Tom Blake der dem Surfen eine Neue Richtung gab.
Neue Materialien und Inventionen brachten das Surfen jedes Jahr weiter. Von
den alten Holzbrettern zu den modernen Foam Boards, vom finnenlosen
Surfbrett bis zu den verschiedensten Konstruktionen und Designs der Bretter,
jedes Jahr machen sich Surfer Gedanken wie sie noch st?rker mit ihrem
Element verschmelzen k?nnen.
1955 kam Peter Viertel, ein Drehbuchautor aus Hollywood, der mit der
Filmschauspielerin Deborah Kerr verheiratet war, zu Dreharbeiten nach
Biarritz. Er fand Gefallen an den Wellen, lie? sich ein Board aus
Kalifornien kommen und versuchte sich im Wellenreiten. Mit ihm begannen die
Franzosen Michel Barland, Georges Henebutte (der Erfinder der Leash) und
Joel de Rosnay, die bald den ersten Surf-Club Frankreichs gr?ndeten.
Wellenreiten in Deutschland
Auch die Geschichte des deutschen Wellenreitens begann Mitte der 50er
Jahre. Damals bekamen die Sylter Rettungsschwimmer ihre ersten
Rettungsbretter, die ziemlich ungeeignet zum Wellenreiten waren. Das konnte
Uwe Draht jedoch nicht davon abhalten, seine ersten Surfversuche damit zu
starten. Dieter Behrens, Walter Viereck und andere schlossen sich seinem Tun
an. In Biarritz kauften sie sich ihre ersten richtigen Wellenreitboards. Da?
es ein spezielles Surf-Wachs gab, welches das Abrutschen vom Board
verhinderte, bekamen sie jedoch erst viel sp?ter mit. 1966 gr?ndeten sie den
?Surfing Club Sylt?.
Erst 25 Jahre nach dem ?Surfing Club Sylt? wurden weitere deutsche
Wellenreit-Vereine gegr?ndet, die schlie?lich 1991 in K?ln den Deutschen
Wellenreitverband (DWV) gr?ndeten. Noch im selben Jahr nahm der DWV seine
Arbeit zur Entwicklung eines sportwissenschaftlich fundiertes Konzepts f?r
die Ausbildung von Wellenreit-InstruktorInnen auf. Im Sommer 1992 startete
unter der Leitung von Norbert Hoischen die erste Ausbildung von
DWV-Wellenreit-LehrerInnen. Auch wurde erstmals an internationalen
Wettk?mpfen, den Amateur-Weltmeisterschaften in Lacanau (Frankreich)
teilgenommen und eigene Wettbewerbe wurden veranstaltet. 1996 fand die erste
Deutsche Meisterschaft in Cap de l'Homy an der franz?sischen Atlantikk?ste
statt. Diese Entwicklung wird seit ihren Anf?ngen von vielen Seiten aus sehr
kritisch betrachtet. Ausschlaggebend ist die stark kommerziell gepr?gte
Haltung, die durch die Ausbildung zum Surflehrer, bzw. das Gr?nden von
Surfcamps eingenommen wird.
1977 gr?ndeten die K?lner Sportstudenten Ulrich Richter und Manfred
Lauterbach die erste deutsche Surfschule in Hendaye an der
spanisch-franz?sischen Grenze am Atlantik. Sie waren die ersten Europ?er,
die einen systematischen Gruppenuntericht in Theorie und Praxis gaben. 1979
schrieb Ulrich Richter das erste Lehrbuch in deutscher Sprache (Surfing,
Wellenreiten: das faszinierende Spiel mit der Brandung). Die heute
verwendeten deutschen Surfausdr?cke stammen zum gro?en Teil aus aus diesem
Buch.
Die Erfolge von Marlon Lipke (ASP Europe Junior Champion 2004) und Sonja
H?nscheid (mehrfache Deutsche Meisterin, Gewinnerin Redbull Soulwave 2003)
sind Beispiele f?r die Lebendigkeit der deutschen Surfszene und deren
internationale Bedeutung.
Ausr?stung
Surfbrett
Surfbretter gibt es in verschiedenen Ausf?hrungen und Gr??en.
Boardbag
Ein Boardbag ist eine Schutzh?lle f?r das Brett und sollte vor
allem beim Reisen das Brett vor Schl?gen und Kratzern sch?tzen. Man kann die
Schutzh?lle ruhig ein bisschen gr??er kaufen als das Brett ist, den Platz
kann man zum Beispiel f?r den Neoprenanzug oder f?r das Lycra brauchen.
Surfanzug
Der Surfanzug, der meist haupts?chlich aus Chloropren-Kautschuk wie
Neopren gefertigt ist, bietet Schutz vor W?rmeverlust. Der Surfanzug ist
meist ein Nassanzug oder Feuchtanzug (?Wetsuit?). Ab 22 ?C Wassertemperatur
reicht ein Shorty (kurze ?rmel und Beine) mit zwei Millimetern St?rke im
Rumpfbereich und einem Millimeter f?r Arme und Beine. Unterhalb von 14 ?C
sollten es schon drei bis vier Millimeter St?rke sein. Dazwischen und f?r
einen Allround-Anzug sind zwei bis drei Millimeter zu empfehlen. Unter dem
Surfanzug tr?gt man ?blicherweise ein Lycra-Shirt, es sch?tzt die
Achselh?hlen vor Hautabrieb, zu dem der Surfanzug f?hrt.
Leash
Die Leash, in Australien als "Leg-Rope" bezeichnet, ist die Verbindung
zwischen Surfboard und Surfer und dient der Sicherung. Ohne sie w?rde man
schnell das Surfboard durch die Kraft der Wellen verlieren. Die Leash wird
Mittels einer ?se (Leash-Plug) am hinteren Ende des Surfboards und Mittels
eines gepolsterten Klettverbandes am hinteren Fu?gelenk des Surfers
befestigt. Sie sollte regelm?ssig auf Risse oder sonstige kleinere Sch?den
?berpr?ft werden damit sie nicht rei?t, w?hrend man eine Welle abreitet.
Surfwachs
Das Surfwachs erh?ht die Rutschfestigkeit auf dem Board. Es wird auf der
Oberseite des Surfboards aufgetragen und sorgt f?r sicheren Stand und
verhindert das Abrutschen vom Board. Es sollte, damit man guten Halt hat,
von Zeit zu Zeit aufgeraut werden.
Sonnenschutz
Eine Zink-Hautcreme oder mindestens wasserfeste Sonnencreme sind dringend
empfehlenswert, denn selbst s?deurop?ischen Surfern pellt sich im Sommer oft
die Nase.
Wellenreiten lernen
Jede Person, die ?ber eine gute Schwimmf?higkeit verf?gt, kann das
Wellenreiten erlernen. Um beim Umgang mit Wellen, Str?mungen und Gezeiten
kein unn?tiges Risiko einzugehen, sollte dazu allerdings die Hilfe eines
qualifizierten Wellenreitlehrers in Anspruch genommen werden.
Neben dem richtigen Board, ist vor allem die Wahl eines zum Lernen
geeigneten Strandes von gro?er Bedeutung. Ein bewachter, flach abfallender
Sandstrand ohne Steine oder Buhnen ist Voraussetzung. Bevor man sich aufs
Wasser wagt, sollte man sich ausgiebig mit den Sicherheits- und
Vorfahrtsregeln vertraut machen. Man sollte sich niemals auf die Aufsicht
des Strandes verlassen! Surfer gehen ?blicherweise in das Wasser wenn gute
Wellen sind, also haargenau zu dem Zeitpunkt an dem Schwimmer nicht mehr in
die Brandung gehen. Daher hat der Surfer das Risiko selbst zu tragen.
Sehr wichtig ist es auch, wie bei jeder Natursportart, sich ganz genau
die nat?rliche Umgebung anzusehen. Das allgemeine Wetter, die Str?mungen,
besondere Unterwasserereignisse, gef?hrliche Tiere, Riffe oder Felsen im
Sand. Hier handelt es sich um Erfahrungswerte, um einen Strand wirklich
beurteilen zu k?nnen, m?sste man ihn schon wenigstens in allen vier
Jahreszeiten gesehen haben. Es gilt herauszufinden, wie der Strand sich bei
Ebbe und Flut ver?ndert. Anf?ngern sei die totale Ebbe bei auflaufender Flut
empfohlen, aber niemals die Breaks der vollen Flut, denn diese haben ein
Vielfaches an Kraft. Au?erdem ist der Wind am fr?hen Morgen immer off
shore, also gegen die Welle gerichtet. So h?lt der shore die
Welle bis zum letzten Moment auf und sie bricht um so sch?ner - tube - das
Wasser ist dann spiegelglatt.
Regeln
- Wer n?her zum Brechungspunkt der Welle f?hrt, hat
Vorrang vor dem entfernter Surfenden. Letzterer muss notfalls aussteigen,
also aus der Welle fahren!
- Derjenige, der rauspaddelt, muss dem sich in der
Welle befindenden immer Vorrang gew?hren.
- Das Surfboard beim Rauspaddeln bzw. beim Duckdiven
durch die Welle nie loslassen, da man sonst andere Surfer durch das durch
die Welle herumwirbelnde Surfboard verletzen k?nnte!
Bekannte Surfgebiete
Europa
Die besten Surfspots Europas liegen an der s?dlichen franz?sischen
Atlantikk?ste in und um Biarritz. Der etwas n?rdlicher gelegene kleine Ort
Hossegor gilt als Surf-Hauptstadt Europas. Wellen sind wegen der
Meeresbodenstruktur, insbesondere wegen einer in den Golf von Biskaya
abfallenden ehemaligen Flussm?ndung, hier oft zu finden. Die gut 300
Kilometer Sandstrand zwischen Bordeaux und Biarritz bieten zahlreiche
Beachbreaks. Lacanau gilt als Hausstrand von Bordeaux und geh?rt neben
Biarritz, Anglet und Hossegor zu den klassischen Spots von Aquitanien.
Die zweitwichtigste Region ist die portugiesische Atlantikk?ste um die
Surf-Zentren Peniche, Ericera und die Sagres an der S?dspitze Portugals
herum. Das Wasser ist etwas k?hler aber daf?r kann besonders im S?den fast
das ganze Jahr ?ber gesurft werden.
Surf-Tradition hat neben dem eingangs erw?hnten franz?sischen Baskenland
um Biarritz auch das spanische Baskenland und die weitere Nordk?ste
Spaniens. In Mundaka nahe Gernika ist eine der bekanntesten Wellen Europas.
Gesurft wird an der ganzen nordspanischen K?ste. Von San Sebastian bis zur
portugiesischen Grenze gibt es ungef?hr 50 Surfstr?nde. Auskunft dar?ber
gibt der ?berall erh?ltliche "Stormriders Guide Europe". Ebenfalls im Kommen
ist die Costa de la Luz im S?den Spaniens die allerdings nur im Winter gute
Bedingungen bietet.
- Gute M?glichkeiten zum Wellenreiten gibt es au?erdem
in Gro?britannien, und zwar in Schottland (z. B. Thurso), Irland, Wales,
North Devon und vor allem in Cornwall (z. B. Newquay, St. Ives Bay,
Penzance) sowie auf den Channel Islands (insbesondere Jersey).
- Das Mittelmeer bietet etliche Surfspots, etwa in
Spanien (Katalonien), Frankreich (St. Mandrier, Brutal Beach), Italien (Varazze)
und Israel. Allerdings sind die Mittelmeerwellen nicht so konstant wie
Atlantikwellen.
- Auch in der Nordsee gibt es surfbare Wellen ? jedoch
sind sie weniger zuverl?ssig. Einen Versuch wert sind Sylt und Norderney,
St. Peter Ording, Scheveningen (Niederlande) und manchmal auch D?nemark
(Nordseek?ste, R?m?, Blavand). In Norwegen ist das Wasser eher k?hl, die
Wellen sollen teilweise gut sein.
- Selbst in der Ostsee gibt es "Secret Spots", die an
einigen Tagen im Jahr surfbare Bedingungen versprechen. Die Wellen sind
hier zwar nie so kraftvoll wie an der Nordsee, jedoch gibt es an der
Ostsee viele Buchte und Haken, so kann man bei Windst?rke 7 sogar Wellen
mit leicht ablandigen Wind vorfinden. Das ist an der Nordsee ?u?erst
selten der Fall.
- Bei St?rmen am Bodensee ist vor der Insel Reichenau
der Einsatz eines Longboards f?r einige Meter Fahrt m?glich.
- Bekannte stehende Wellen (Flusswellen), die surfbar
sind, gibt es in Bayern (Eisbach) und in der Schweiz (Bremgarten).
Nordamerika
In den Vereinigten Staaten, befinden sich die besten Surfreviere in
Kalifornien, in und um den Bezirk Orange County, der bekannt ist aus der
Fernsehserie O.C., California. Einer der besten Orte ist Encinitas Zum
Surfen kann in Amerika bei guten Bedingungen die komplette Pazifikk?ste
genutzt werden, da hier fast immer gute Wellen auftreffen.
Karibik
Etwa 5 Kilometer westlich des Windsurf- und Kitesurf-Paradieses Cabarete
an der Nordk?ste der Dominikanischen Republik befindet sich ein
Wellenreit-Revier an der Playa Encuentro. J?hrlich wird hier der "Master of
the ocean" ermittelt in einer Art "Triathlon"-Wettbewerb, zu dem die
Sportarten Wellenreiten, Windsurfen und Kitesurfen geh?ren.
Hawaii
Auf Hawaiʻi, speziell auf Oʻahu,
an der Nord- und Ostk?ste findet man ganzj?hrig traumhafte Bedingungen vor.
Hier finden sich legend?re spots wie Banzai-Pipeline, Sunset und der erste
richtige Big-Wave-Spot Waimea. Der, durch das Tow-In-Surfen sehr bekannt
gewordene Spot "Jaws" befindet sich vor der Insel Maui.
Lateinamerika
Speziell Costa Rica hat sich inzwischen zum Geheimtip entwickelt. Zu
jeder Jahreszeit finden sich hier an der Pazifikk?ste traumhafte
Surf-Bedingungen. Vor allem in der sehr kalifornisch anmutenden Stadt Jaco
treffen sich viele halb-professionelle und auch professionelle Surfer um von
der Brandung am benachbarten "Hermosa Beach" zu profitieren. Die Wellen hier
sind nicht sehr hoch, daf?r aber umso schneller und sind f?r
Fortgeschrittene geeignet. Auch die Atlantikk?ste hat ihre "Secret-Spots"
wie zum Beispiel die legendaere Salsa Brava in Puerto Viejo oder auch das
Riff um die Isla Uvita ca. 700 m vor Limon.
Australien
Der Kontinent bietet von der Gold Coast ?ber das bei Wellenreitern
beliebte Byron Bay bis zu den ungez?hlten namenlosen Str?nden zahllose
Gelegenheiten zum Wellenreiten f?r jeden Erfahrungshorizont.
S?dafrika
S?dafrika gilt als Surferparadies schlechthin. So zieht es immer wieder
weltbekannte Wellenreiter wie den Australier Taj Burrows an S?dafrikas
K?sten, um ihre K?nste zu zeigen.
Von September bis Mai weht ein g?nstiger S?dostwind, der den Surfern 6-10
Beaufort sideshore beschert und f?r au?erordentlich gute Bedingungen
sorgt. Im Winter, von Juni bis August, zieht der Hochdruckg?rtel Richtung
?quator und die Tiefdruckrinne gelangt ans Kap. Wellen unter zwei Metern
sind dann eher selten.
Weltber?hmt sind folgende K?stenorte in S?dafrika geworden:
- Cape St. Francis
- Jeffrey?s Bay
- M?ndungsgebiet des Swartkop Rivers
- Nordhoek
- Bloubergstrand
F?r Anf?nger oder nicht so ge?bte Wellenreiter eignen sich besonders die
Gebiete um die Algoa Bay und Silvic Bay (bei Port Elizabeth).
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